Wie CO2-Dragster Pinewood Derby Cars überholen

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Jeder Junge, der sich als Pfadfinder jemals die Knie aufgeschürft hat, erinnert sich wahrscheinlich an den Geruch von Kiefernsol und das Summen der Konkurrenz. Das Pinewood Derby ist nicht nur ein Rennen. Es handelt sich um einen Übergangsritus, der seit den 1950er Jahren andauert. Du nimmst einen Holzblock. Sie schneiden es in eine Form, die die Luft durchschneidet. Du malst es. Sie fügen Räder hinzu. Dann lässt man es auf eine Schiene fallen und überlässt die schwere Arbeit der Schwerkraft.

In diesen Autos gibt es keinen Motor. Das Auto bewegt sich, weil die Schwerkraft es eine geneigte Strecke hinunterzieht. Das Ziel ist einfach: das Auto so aerodynamisch und richtig gewichtet wie möglich zu machen. Aber seien wir ehrlich. Da war immer diese quälende Frage.

Was wäre, wenn diese kleinen Holzklötze echte Kraft hätten?

Wenn Sie einen Motor hinzufügen würden, wie schnell würde dieser fahren? Würden die Regeln überhaupt noch Sinn machen?

Glücklicherweise gibt es auf diese Hypothese eine reale Antwort. Es heißt CO2-Dragster-Rennen.

Betrachten Sie es als das Pinewood Derby auf Steroiden. Die Autos sehen ähnlich aus. Es sind immer noch kleine Rennwagen aus Holz. Doch statt der Schwerkraft nutzen sie als Antriebssystem eine unter Druck stehende Kohlendioxidpatrone. Die Kartusche ist direkt in das Gehäuse eingebaut. Beim Loslassen dehnt sich das Gas aus und schießt das Auto über eine flache, ebene Strecke.

Der Geschwindigkeitsunterschied ist atemberaubend.

Auf einer Standardstrecke von 65,5 Fuß, also etwa 20 Metern, überquert ein CO2-Rennfahrer die Ziellinie in etwas mehr als einer Sekunde. Das sind fast 70 Meilen pro Stunde. Oder 112,7 Kilometer pro Stunde. Für ein Auto von der Größe einer Hand ist das erschreckend schnell.

Man könnte meinen, dass die Engine die Notwendigkeit einer Ingenieursarbeit überflüssig macht. Sie liegen falsch. Aerodynamik ist immer noch wichtig. Die Gewichtsverteilung ist immer noch wichtig. Reibung beeinträchtigt immer noch Ihre Geschwindigkeit. Wenn Ihr Auto nicht die richtige Form hat, wird es wackeln. Wenn es nicht richtig gewichtet ist, verliert es an Bodenhaftung oder Luftwiderstand.

Diese Veranstaltungen sind nicht nur für Pfadfinder. Schulen nutzen sie für den Physikunterricht. Die Schüler lernen etwas über Trägheit. Sie lernen etwas über Masse. Sie lernen, wie Reibung mit Design interagiert. Es ist ein wettbewerbsfähiges Hobby für Erwachsene und Kinder gleichermaßen.

Wir werden die CO2-Dragster-Rennszene aufschlüsseln. Wir werden uns ansehen, wie die Autos funktionieren. Wir erklären, warum sie so schnell sind. Und wir zeigen Ihnen, wie Sie den idealen Renner bauen.