Die NASCAR-Organisation und ihre Rennserien verstehen

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Sie glauben, dass es bei NASCAR nur um Autos geht, die schnell im Kreis fahren. Das ist es nicht. Es ist eine Maschine. Eine riesige, laute Unternehmensmaschine, die 1947 von Bill France Sr. gebaut wurde. Der Name selbst ist eine Doppeldeutigkeit. Es ist der Sport. Es ist auch die National Association for Stock Car Auto Racing, die Organisation, die die Regeln schreibt, die Strecken auswählt und den Fahrern sagt, was sie tun sollen.

Dieser Namenstrick funktioniert nicht überall. Versuchen Sie, der FIA (Federation Internationale de l’Automobile) zu sagen, dass es sich um die Formel 1 handelt. Oder fragen Sie die NHRA (National Hot Rod Association), ob sie Drag Racing betreiben. Nein. Diese Namen sind die Gouverneure. NASCAR besitzt sowohl die Marke als auch die Bürokratie.

Wo die NASCAR-Organisation Rennen durchführt und genehmigt

Das Herz des Tieres schlägt in Daytona Beach, Florida. Das ist die spirituelle Heimat. Aber die Bürowände reichen mittlerweile weit über Florida hinaus. Sie haben Niederlassungen in Los Angeles, New York, Mexiko-Stadt, Toronto und Bentonville, Arkansas. Dann gibt es noch den Cluster in Charlotte, North Carolina – Concord, Conover, das ganze Drumherum.

Von diesen Knotenpunkten aus genehmigt die Organisation etwa 1.500 Rennen. Mehr als 100 Titel. 35 US-Bundesstaaten sowie Kanada und Mexiko. Das ist viel Asphalt.

Die Arbeit ist einfach, aber schwer. Machen Sie die Regeln. Führen Sie die Ereignisse durch. Überwachen Sie die Fahrer. Kröne einen Champion. Aber das eigentliche Produkt ist kein einzelnes Rennen. Es ist die Rennserie. Stellen Sie sich eine Serie wie eine Liga im Fußball vor. Die NFL ist eine Liga. Arena Football ist ein anderes. Es gibt auch Amateurligen. NASCAR macht das Gleiche, allerdings mit serienmäßigen Autos und Lastwagen.

Welche NASCAR-Serie sollten Sie sich ansehen?

Der Aufbau ist gestaffelt. National, regional, lokal. Aber wenn Sie ein Fan sind, liegt Ihnen die nationale Liga am Herzen. Es gibt drei Haupteimer. Zwei für Serienfahrzeuge. Eine für LKWs.

  1. Die NASCAR Craftsman Truck Series
  2. Die NASCAR Busch Series (bald etwas anderes)
  3. Die NASCAR Nextel Cup Series

Die Lkw-Serie startete 1995. Warum? Den Sport wachsen lassen, ohne das Mittagessen der Cup- oder Busch-Serie zu essen. Es war ein kluger Schachzug. Das sind nicht die Pickups deiner Oma. Sie sehen auf jeden Fall wie Pickups in Originalgröße aus. Aber unter der Haube? Pure Gewalt.

  • Ungefähr viermal so viel PS wie ein Personenkraftwagen.
  • Länger, aber schmaler.
  • Tief sitzen, etwa 59 Zoll über dem Boden.
  • Ungefähr 400 Pfund leichter als die Werksmodelle.

Es ist ein Testgelände. Fahrer, die es in Lastwagen überfahren, rücken oft nach oben. Ihr nächster Halt? Die NASCAR Busch Series.

Wie die NASCAR Busch-Serie in die Cup-Serie einfließt

Die Busch-Serie ist das Sprungbrett. Hier lernen junge Fahrer, sich nicht umzubringen, bevor sie in die großen Ligen aufsteigen. Die Regeln auf der Strecke sind die gleichen wie bei der Nextel Cup Series. Aber die Autos sind unterschiedlich.

Der Unterschied liegt in der Macht. Busch-Motoren leisten rund 660 PS. Cup-Motoren erreichten ungefähr 790. Große Lücke. Aber auch das Gewicht spielt eine Rolle. Busch-Autos sind etwa 100 Pfund leichter. Das hält sie wettbewerbsfähig. Sie fliegen fast so schnell wie ihre Cup-Cousins.

Und dann ist da noch die Namensänderung.

Im Jahr 2008 wird die Busch-Serie zur Nationwide Series. NASCAR und Nationwide Insurance unterzeichneten im Oktober 2007 einen Siebenjahresvertrag. Die Versicherungsgesellschaft wird offizieller Anbieter für Auto, Haus und Leben. Die Meisterschaft 2008 wird nicht viel anders aussehen. Aber 2009? Da wird es interessant. Neue Karosserieformen. Neue Aerodynamikpakete. Die Autos werden ihre Form verändern.

Der Sport entwickelt sich weiter. Die Namen ändern sich. Die Geschwindigkeit bleibt gleich.