Rauchen zerstört die Lunge. Es bricht die elastischen Fasern in den winzigen Luftbläschen, den sogenannten Alveolen, die Sauerstoff in Ihr Blut befördern. Dieser Schaden ist der Kern des Emphysems. Es handelt sich um eine Form der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD).
Wenn diese Fasern verschwinden, kollabieren die Säcke. Sie können die Luft nicht herausdrücken. Die Lunge fängt verbrauchte Luft ein. Dadurch fällt das Ausatmen schwer. Ihr Körper mangelt an Sauerstoff, weil die beschädigten Säcke ihn nicht effizient transportieren können. Sie fühlen sich kurzatmig. Ihr Herz und Ihre Muskeln machen Überstunden, nur um über die Runden zu kommen.
Warum ein Emphysem Kurzatmigkeit verursacht
Der Mechanismus ist einfach, aber brutal. Eine gesunde Lunge erholt sich. Sie atmen vollständig aus. Emphysem-Lunge ist schlaff. Sie kollabieren, bevor die Luft ausgeht. Die eingeschlossene Luft nimmt Platz ein. Wenn Sie erneut versuchen einzuatmen, ist kein Platz mehr für frische, sauerstoffreiche Luft.
Dies führt zu ständiger Müdigkeit. Ihr Körper verbrennt Kalorien, nur um zu atmen. Viele Menschen mit Emphysem verlieren ungewollt an Gewicht. Der Aufwand zur Aufrechterhaltung des Grundsauerstoffgehalts ist erschöpfend. Sie könnten keuchen. Möglicherweise fühlt sich Ihre Brust eng an. Einfache Tätigkeiten werden zu Herkulesaufgaben.
Entzündung und Schleimbildung
Entzündungen sind Teil des Prozesses. Die beschädigten Luftsäcke schwellen an. In ihnen bildet sich Schleim. Dies führt zu chronischem Husten. Sie scheiden ständig Schleim aus der Lunge aus. Es ist ein Zeichen der Entzündungsreaktion des Körpers.
Diese klebrige Umgebung lädt zu Ärger ein. Infektionen breiten sich leichter aus. Brustinfektionen wie Lungenentzündung, Grippe oder Erkältung sind häufige Bedrohungen. Impfungen können helfen, diese Sekundärattacken zu verhindern. Sie heilen das Emphysem nicht. Sie verringern lediglich das Risiko zusätzlicher Lungenschäden.
Schwerwiegende Komplikationen: Herz und Lunge
Die Belastung des Körpers macht auch vor der Lunge nicht halt. Das Herz spürt den Druck. Es kann zu hohem Blutdruck in den Lungenarterien kommen. Dies wird als pulmonale Hypertonie bezeichnet.
Die rechte Seite des Herzens arbeitet härter, um Blut durch diese steifen Hochdruckgefäße zu drücken. Mit der Zeit führt dies zu Belastungen. Es kann zum Cor pulmonale kommen. Hierbei handelt es sich um eine Form der Herzinsuffizienz, die spezifisch für die rechte Herzkammer ist. Der Kreislauf aus schlechter Sauerstoffversorgung und erhöhtem Druck erzeugt eine gefährliche Rückkopplungsschleife.
„Impfungen gegen diese Infektionen können helfen, ihnen vorzubeugen.“
Der Schaden ist kumulativ. Es beginnt mit den Luftsäcken. Es breitet sich bis zum Herzen aus. Früherkennung und Management sind wichtig. Mit dem Rauchen aufzuhören stoppt die unmittelbare Zerstörung. Der Schaden wird dadurch nicht rückgängig gemacht. Es stoppt einfach den Fortschritt. Der Rest ist Schadensbegrenzung.


























