Ihre Postleitzahl kennt Ihre Gesundheit möglicherweise besser als Ihre DNA

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Früher dachten wir, unsere Gene seien das Einzige, was zählte.

Holen Sie sich ein Kit, spucken Sie in eine Tube und erfahren Sie Ihr Schicksal. Einfach, oder?

Neue Forschungsergebnisse machen dieses ziemlich einfache Bild unübersichtlich.

Eine umfangreiche Studie der Icahn School of Medical am Mount Sinai besagt, dass bei vielen Krankheiten der Ort, an dem Sie leben und wie verbunden Sie sich fühlen, genauso viel wiegt wie Ihre DNA. Manchmal mehr.

Es geht nicht darum, die Genetik zu vernachlässigen.

Es erweitert lediglich den Raum.

Was sie sich angesehen haben

Die Forscher bezogen Daten aus dem „All of Us“-Forschungsprogramm des NIH. Über 171.00 Menschen. Ein ziemlich gutes Stück der USA.

Sie schauten nicht nur auf Blut. Sie vermischten genetische Informationen mit Krankenakten und Umfrageantworten. Sachen aus dem echten Leben.

Sechs Erkrankungen: Asthma, Nierenerkrankung, Herzerkrankung, Cholesterin, Brustkrebs, Prostatakrebs.

Dann kam die Umgebung. Nachbarschaftsstaub. Zugriff auf Ressourcen. Einsamkeit.

Über soziale Determinanten der Gesundheit wird viel gesprochen. Selten sehen wir, dass sie mit Genen modelliert sind. Normalerweise leben sie in verschiedenen Silos.

Bei vier der sechs Krankheiten konkurrierten soziale und Umweltfaktoren mit den genetischen Risikowerten.

Vier von sechs. Das ist bedeutsam.

Eine Erkenntnis traf mich hart: Einsamkeit.

Wir wissen, dass Rauchen weh tut. Das weiß jeder. Aber Einsamkeit? Die Studie brachte es speziell mit dem Brust- und Prostatakrebsrisiko in Verbindung. Es spiegelt wider, was Historiker seit langem sagen: Enge Gemeinschaften führen zu einer besseren Gesundheit.

Auch der Standort ist wichtig. Ihre Postleitzahl dient nicht nur der E-Mail-Weiterleitung.

Wenn Sie in einer Gegend mit hoher Armut, niedrigen Versicherungsprämien oder niedrigem Einkommen leben, steigt Ihr Risiko für Asthma, Nierenprobleme und Herzerkrankungen. Das ist es, was sie mit dem „Postleitzahl-Prädiktor“ meinen. Es handelt sich um ein in die Geographie eingebettetes Trauma auf Gebietsebene.

Bei der Studie handelt es sich um eine Querschnittsstudie, das heißt, es handelt sich um eine Momentaufnahme. Sie können Ursache und Wirkung nicht anhand eines Fotos beweisen. Trotzdem. Die Muster sind laut.

Die Gene haben immer noch das Sagen

Das ist keine Anti-Genetik.

Ein genetischer Risikoscore verrät Ihnen wahre Dinge. Es sagt Ihnen, was in Ihren Zellen verkabelt ist.

Es sagt Ihnen nicht, ob Sie frische Lebensmittel kaufen können. Es sagt Ihnen nicht, ob Sie isoliert sind.

Als Forscher diese realen Schichten über der DNA hinzufügten, wurde die Vorhersage besser. Viel besser.

Hier ist der Clou.

Genetische und nichtgenetische Risiken scheinen unabhängig voneinander zu wirken.

Was bedeutet das? Sie können Ihre sozialen Umstände verbessern und Ihr Krankheitsrisiko senken, selbst wenn Ihre DNA „Pech“ sagt. Das Pech ist nicht verschwunden, aber es ist weniger dominant.

So was nun

Der hoffnungsvolle Teil ist auch der praktische Teil.

Die meisten dieser Prädiktoren? Du hast einen gewissen Einfluss auf sie.

Soziale Verbindung : Einsamkeit ist ein stiller Killer, insbesondere für Krebsrisiken. Sprich mit Leuten. Finden Sie eine Community. Es handelt sich nicht mehr nur um „Wohlfühl“-Ratschläge, sondern um Langlebigkeitsdaten.

Rauchen : Aufhören. Offensichtlich. Es ist die größte Veränderung, die Sie vornehmen können. Keine Nuance da.

Ihre Nachbarschaft : Das ist die schwierige Frage. Nicht jeder bekommt begehbare Straßen oder Parks. Aber auch kleine Stücke Natur und der Zugang zu echten Lebensmitteln helfen. Finden Sie sie.

Gewohnheiten : Schlafen, sich bewegen, essen. Nicht peripher. Zentral.

Der Punkt

Die Forschung fordert Sie nicht auf, Ihre Gene zu vergessen.

Sie werden aufgefordert, herauszuzoomen.

Deine DNA ist nicht dein Schicksal. Das Leben, das darum herum aufgebaut ist? Das ist der Rest der Geschichte. Und ganz ehrlich? Es könnte der wichtige Teil sein.