Eine leichte kognitive Beeinträchtigung (MCI) kann zu Frustration und Angst führen. Das Vergessen von Namen, das Verlieren des Gedankengangs oder das Gefühl, wegen Gedächtnislücken gestresst zu sein, sind häufige Erfahrungen. Aber körperliche Aktivität bietet eine bewährte Möglichkeit, mit Stress umzugehen und möglicherweise den kognitiven Verfall zu verlangsamen.
Warum das wichtig ist: Bei MCI geht es nicht nur um Speicher. Es beeinflusst das tägliche Leben, Beziehungen und das allgemeine Wohlbefinden. Sport ist kein Heilmittel, aber neben anderen Strategien ein wirksames Mittel zur Erhaltung der Gehirngesundheit.
Die Wissenschaft hinter Bewegung und kognitiver Funktion
Bewegung ist nicht nur gut für Ihren Körper; Es kommt direkt Ihrem Gehirn zugute. Untersuchungen zeigen, dass körperliche Aktivität die anhaltende Aufmerksamkeit, Konzentration und sogar das Gedächtnis bei älteren Erwachsenen verbessert. Sowohl Aerobic-Übungen (wie Gehen oder Schwimmen) als auch Krafttraining spielen eine Rolle.
- Blutfluss: Bewegung verbessert die Gesundheit der Blutgefäße, auch im Gehirn, und liefert mehr Sauerstoff und Nährstoffe.
- Neurotransmitter: Muskeln setzen während des Trainings Substanzen frei, die die Neuronenfunktion und -kommunikation verbessern.
- Entzündung: Chronische Entzündungen schädigen Gehirnzellen. Bewegung reduziert diese Entzündung und schützt die kognitiven Funktionen.
- Schlaf: Körperliche Aktivität führt oft zu einem besseren Schlaf, der für die Festigung des Gedächtnisses und die Regulierung der Stimmung von entscheidender Bedeutung ist.
Wie Dr. Jacqueline Palmer von der University of Minnesota erklärt: „Bewegung ist im Allgemeinen vorteilhaft für die anhaltende Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit.“ Dabei geht es nicht nur um intensives Training. Selbst mäßige Aktivität kann einen Unterschied machen.
Erste Schritte: So erstellen Sie eine Trainingsroutine
Der Schlüssel ist Konsistenz. Fangen Sie klein an und wählen Sie Aktivitäten aus, die Ihnen Spaß machen. Denken Sie nicht zu viel darüber nach: Jede Verbesserung der körperlichen Aktivität ist besser als keine.
- Aerobic-Übungen: Gehen, Joggen, Radfahren, Schwimmen – alles, was Ihre Herzfrequenz stetig erhöht.
- Krafttraining: Verwenden Sie Ihr Körpergewicht, Widerstandsbänder oder Gewichte, um Muskeln aufzubauen. Kraft ist für die Aufrechterhaltung der körperlichen Funktion und der aeroben Kapazität von entscheidender Bedeutung.
- Flexibilitätstraining: Dehnübungen verbessern die Bewegungsfreiheit und erleichtern andere Übungen.
- Krafttraining: Kurze Aktivitätsschübe (z. B. schnelles Aufstehen von einem Stuhl) sind entscheidend für Unabhängigkeit und Gleichgewicht, da ältere Erwachsene mit zunehmendem Alter schnell zuckende Muskelzellen verlieren.
Wichtig: Bevor Sie mit einem neuen Trainingsprogramm beginnen, konsultieren Sie Ihren Arzt, insbesondere wenn bei Ihnen gesundheitliche Vorerkrankungen vorliegen. Ein Physiotherapeut oder Sportphysiologe kann Ihnen dabei helfen, eine sichere und effektive Routine zu schaffen.
Maximierung der Vorteile: Aufwärmen, Abkühlen und soziale Unterstützung
- Aufwärmen: Bereiten Sie Ihren Körper mit Aktivitäten geringer Intensität vor, um die Blutgefäße zu erweitern und die Muskeltemperatur zu erhöhen.
- Abkühlung: Reduzieren Sie die Intensität nach intensiver Aktivität schrittweise, um Schwindel oder Ohnmacht zu vermeiden.
- Soziale Verbindung: Übungskurse oder Gruppenaktivitäten können Motivation und Unterstützung bieten. Viele Medicare Advantage-Pläne bieten kostenlose Fitnessmitgliedschaften (wie SilverSneakers) mit Zugang zu seniorenfreundlichen Fitnessstudios.
Das Fazit
Bewegung ist ein praktischer, evidenzbasierter Ansatz zur Stressbewältigung und möglicherweise zur Erhaltung der Gehirngesundheit bei Menschen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung. Beständigkeit ist von entscheidender Bedeutung, und wenn Sie Aktivitäten finden, die Ihnen Spaß machen, fällt es Ihnen leichter, dabei zu bleiben. Wenn Sie bereit sind, Maßnahmen zu ergreifen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, wie Sie sich am besten bewegen können.




























