Die 6 besten Fische für ein gesünderes Herz und ein schärferes Gehirn

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Der regelmäßige Verzehr von Fisch ist eine der wirksamsten Ernährungsstrategien zur Unterstützung der Herz-Kreislauf- und kognitiven Gesundheit. Bestimmte Arten zeichnen sich durch ihr reichhaltiges Nährstoffprofil – insbesondere ihren hohen Omega-3-Gehalt – und einen geringen Gehalt an potenziell schädlichen Schadstoffen wie Quecksilber aus. In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Fische die größten Vorteile bieten und welche Sie mit Vorsicht genießen sollten.

Warum Fisch für Ihre Gesundheit wichtig ist

Entzündungen, schlechte Durchblutung und Nährstoffmangel sind die Hauptursachen für Herzerkrankungen und kognitiven Verfall. Fetter Fisch liefert essentielle Omega-3-Fettsäuren (DHA und EPA), die diese Probleme direkt bekämpfen, indem sie Entzündungen reduzieren, die Durchblutung verbessern und die Gehirnzellen nähren. Die Wahl des richtigen Fisches ist von entscheidender Bedeutung, da einige Arten Quecksilber in gefährlichen Mengen anreichern.

Die 6 besten Fische für optimale Gesundheit

  1. Lachs (besonders Wildlachs aus Alaska) :
    Wildlachs aus Alaska – die besten Beispiele sind die Sorten Sockeye und Coho – wird von Ernährungswissenschaftlern oft wegen seines außergewöhnlichen Omega-3-Gehalts angeführt. Diese Fette senken Triglyceride, verbessern den Cholesterinspiegel und schützen vor oxidativem Stress. Neben Omega-3-Fettsäuren ist Lachs eine starke Quelle für Protein, Kalium, B12, Selen und das Antioxidans Astaxanthin, das die Gesundheit des Gehirns unterstützt und den kognitiven Verfall verlangsamen kann.

  2. Sardinen :
    Trotz ihrer geringen Größe sind Sardinen Nährstoffkraftwerke. Sie befinden sich am unteren Ende der Nahrungskette, was bedeutet, dass sie nur wenig Quecksilber anreichern und reich an EPA, DHA, Vitamin D, B12, Kalzium und Selen sind. Studien deuten darauf hin, dass der regelmäßige Verzehr von Sardinen die Abhängigkeit von teuren Omega-3-Nahrungsergänzungsmitteln verringern kann. Der Kalziumgehalt unterstützt auch eine gesunde Blutdruckregulierung.

  3. Regenbogenforelle :
    Dieser Süßwasserfisch ist eine mild schmeckende, quecksilberarme Option, die reich an Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D ist. Vitamin D ist entscheidend für die Funktion der Gehirnzellen, das Gedächtnis und die Stimmungsregulierung. Einige Untersuchungen bringen eine hohe Vitamin-D-Zufuhr mit einer verbesserten kognitiven Funktion und einem verringerten Demenzrisiko in Verbindung. In den USA gezüchtete Regenbogenforellen gelten vom Marine Stewardship Council (MSC) als nachhaltig.

  4. Hering :
    Ähnlich wie Sardinen liefert Hering eine konzentrierte Dosis an Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D und B12. Diese Nährstoffe senken den Blutdruck, reduzieren Entzündungen und unterstützen den Herzrhythmus. Eine einzelne 3-Unzen-Portion deckt über 400 % Ihres täglichen B12-Bedarfs, der für die Nervenfunktion und die Neurotransmitterproduktion (Serotonin und Dopamin) unerlässlich ist. Entscheiden Sie sich für pazifischen Hering aus Kanada oder Seehering vom Lake Superior, wenn Sie eine nachhaltige Wahl haben.

  5. Sardellen :
    Diese kleinen, aromatischen Fische sind voller Omega-3-Fettsäuren, Kalzium und Eisen. Kalzium unterstützt die Herzgesundheit, während Eisen für den Sauerstofftransport und die Neurotransmittersynthese unerlässlich ist. Sie enthalten wenig Quecksilber und lassen sich problemlos in Salate oder Soßen einarbeiten. Wählen Sie Sardellen aus Chile, Marokko oder Peru für eine nachhaltige Beschaffung.

  6. Seesaibling :
    Seesaibling bietet ein mit Lachs und Forelle vergleichbares Nährstoffprofil, weist jedoch eine geringere Umweltbelastung auf. Es wird vom MSC als äußerst nachhaltig eingestuft, insbesondere wenn es von isländischen Bauernhöfen stammt. Der Geschmack ist milder als der von Lachs und daher auch für diejenigen zugänglich, die keinen starken Fischgeschmack mögen.

Zu begrenzende oder zu vermeidende Fische: Quecksilberrisiko

Quecksilber ist ein Neurotoxin, das sich in Raubfischen anreichert. Hohe Quecksilberwerte werden mit erhöhtem Blutdruck, Herzinfarkten und neurologischen Problemen in Verbindung gebracht. Die FDA empfiehlt, den Verzehr von Folgendem zu begrenzen:

  • Königsmakrele
  • Marlin
  • Orangenbarsch
  • Hai
  • Tilefisch (Golf von Mexiko)
  • Schwertfisch
  • Großaugenthun

Bei Arten mit niedrigem Quecksilbergehalt überwiegen die Vorteile von Omega-3-Fettsäuren die Risiken.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Priorisierung von Omega-3-reichem, quecksilberarmem Fisch ein wichtiger Schritt zum Schutz Ihres Herzens und Gehirns ist. Eine fundierte Entscheidung über den Verzehr von Meeresfrüchten kann die langfristigen gesundheitlichen Ergebnisse erheblich verbessern.